Das Opel GT Forum

Thema:
eröffnet von conrero am 12.04.11 10:09
letzter Beitrag von IZ GT33 am 07.10.12 20:45

1. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von opelgt64 am 15.04.11 07:43

@Jose
Das war Andreas schreibt, kann ich mich nur anschließen. Solche Beiträge liest einfach gerne.
Respekt!

Und, ich freue mich schon jetzt auf die große Pause bei unserer Saison-Auftaktfahrt.
2. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Wolfgang Drogis am 13.05.11 13:49

Moin,

bei meinem 30E-GT ist die Batterie natürlich auch nach hinten gewandert - die steht quasi über dem Tank.

Seitlich am Radhaus habe ich zusäzliche 30mm 4-Kantrohre als Halter, die von 30x3mm Winkeln unterstützt werden. An diesem Platz (Beifahrerseite) steht die Batterie nun seit fast 22 Jahren sicher und unbehelligt.

Ich habe jedoch einen Spannungsabfall, dem ich nochmal auf den Grund gehen muß, d. h. der Anlasser dreht manchmal lahm, hört sich so an, als wenn die Batterie kaum Spannung mehr hat.

Das Kabel geht durch den Innenraum, vom Anlasser durch die Karosserie beim Gaspedal, dann am Tunnel entlang nach hinten.

Die 66 AH Batterie bringt 20 kg zusätzliche Achslast, durch die dann auch wieder ein höheres Bremsmoment auf die Straße übertragen werden kann.

@Jose,

schön von Dir zu lesen, hast Du Deinen V8-Umbau / die Karosse noch retten / richten können?

Wie geht´s, wie steht´s? Lange nicht mehr gesehen. Ich befinde mittlerweile im wohlverdienten aber leider krankheitsbedingten Ruhestand.

Meine Tochter wird im Juli 7, geht z. Z. in die 1. Klasse, mein Sohn (wird im August 3) kommt jetzt im Sommer in den Kindergarten. Der GT ist für die Familie zu klein, aber verkaufen werde ich den nicht, auch wenn ich ihn die letzte Zeit kaum genutzt habe.

Der 30E bereitet mir noch immer viel Spaß beim fahren.

MfG

Wolfgang
wd@pink-opel.de
3. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 15.04.11 19:18

Hallo Jose,

du hast mir die fehlende Entscheidunghilfe durch deinen sehr gut ausgeführtn Beitrag gegeben...danke
Werde die Bat jetzt def. ins Heck verfrachten.
Könntest du mir eventuell noch das ein oder andere Foto von deiner Lösung mit der Batterie im Heck machen, denke, das es auch so manch anderen interessieren würde.

danke im voraus...

Peter
4. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Jose am 15.04.11 15:07

@ Andreas und Karsten:

Danke für die Blumen.

Gruss, José
5. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Andreas am 15.04.11 06:55

TOP - Beitrag (inhalt und ausdruck)
(und noch bessere lösung.....)
schlage ihn als lesenswert vor ... so als GTpedia....
6. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Jose am 15.04.11 00:52

Ich bin auch ein bekennender Batterie-Heck-Einbauer.
Die wichtigsten Gründe hat ja Peter schon aufgezählt.

Grundsätzlich finde ich es richtig dass hier auf die damit verbundenen möglichen Gefahren und zulassungstechnischen Konsequenzen hingewiesen wird.

Die von Robert beschriebene offene Batterieausführung mit den belüfteten Zellenstopfen habe ich allerdings schon lange nicht mehr im Autoersatzteilhandel gesehen.
Bei den heutigen handelsüblichen Starter-Batterien für den PKW Bereich handelt es sich in der Regel um bedingt geschlossene. Umgangssprachlich werden sie auch als Wartungsfrei bezeichnet obwohl das nicht ganz korrekt ist.

Hatte seiner Zeit nicht sogar Opel diesen Batterietyp als einer der ersten Hersteller unter der Bezeichnung „Freedom“ in der Serie eingeführt?

Im normalen Betrieb „atmen“ diese Batterien nicht. Nur im Störfall, wen sie z.b. durch einen defekten Lima-Regler kochen, öffnet sich ab einem definierten Überdruck in der Bat ein Ventil und Gas bzw. Säure kann durch den Überlaufschlauch ablaufen.

Das in meinen Augen größere Gefährdungspotential, bei so einem Umbau, liegt in der „ballistischen“ Wirkung die im Crash-Fall von so einem schweren Objekt wie der Bat ausgehen kann.
Ich denke dass die dabei auftretenden Kräfte von den meisten unterschätzt werden.

Bei der Befestigung kann man dem aber mit einer geeigneten Konstruktion Rechnung tragen.
Beim Einbau über dem Tank ist das natürlich noch schwieriger.
In dem Fall kann die vertikale Blechprofilsäule, an der die Reserveradbefestigung dran hängt, zur Verbesserung der Statik mit einbezogen werden.

Geeignetes Kabel für die Leitung nach vorne, mit einem Querschnitt von 35 m² plus X, bekommt man preiswert im Schweißgeräte-Fachhandel (Massekabel).
Wer unbedingt viel Geld ausgeben will, und auf schrille Kabelfarben steht, kann natürlich beim Car-HiFi Händler einkaufen.

Funktionen wie das Trennen der Batterie vom Bord-Netz, aufladen, oder Starthilfe können durch geeignete Einrichtungen auch „ferngesteuert“ an anderen besser zugänglichen Stellen erfolgen.

Dadurch kann die Bat über ihre gesamte Lebensdauer eingebaut bleiben.

Bilder von meinem Heckeinbau kann ich gerade nicht auf dem Rechner finden.


Nur diese hier von der im linken hinteren Stoßstangenhorn verbauten Ladebuchse für das gute „Ctek“-Ladegerät.





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Auch bei der Bat in der originalen Einbauposition macht so eine Ladebuchse Sinn.
Als Einbauort ist dann aber z.b. vorne der Nummernschildhalter versteckt hinter dem Nummernschild besser geeignet.

Zu dem Thema Gel-Batterie:
In meinem Dailydriver habe ich seit 8 Jahren eine „Optima Red Top“ Gel-Batterie weil der normale Bleiakku mit der nachgerüsteten Standheizung überfordert war, und es keine Einbaumöglichkeit für eine größere Batterie gab.
Die Optima Red-Top hat zwar bei etwa gleichem Volumen auch „nur“ 50 Ah aber irgendwie scheinen die Gel-Batterien die Kapazitätbesser ausnutzen zu können.

Ich bin jedenfalls schwer begeistert. Die 170,- Euro haben sich wegen der langen Lebensdauer auf jeden Fall bezahlt gemacht.

Dem GT werde ich auch eine Optima verpassen.
Es gibt natürlich auch noch zahlreiche andere Hersteller von Gel-Batterien.
Neben der wesentlich geringeren Selbstendladung ist ein weiterer Vorteil der Gel-Batterien dass sie in jeder beliebigen Lage, theoretisch auch mit nach unten zeigenden Polen, verbaut werden können.

Unabhängig von der Einbau-Positions-Diskussion hier, sind die Gel-Batterien für den Anwendungsfall Oldtimern, mit dem damit oft verbundenen batteriemordenden Nutzungsprofil, aus technischer Sicht grundsätzlich sehr gut geeignet.

Historisch korrekt sind sie natürlich nicht. Da braucht´s dann schon einen offenen Wasserstoff-Gaser.


7. Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 12.04.11 10:09

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich zu diesem Thema mal ein paar Fragen
Es gibt ja einige GT's an denen ist so ein Umbau schon gemacht worden und ich muss das Rad nich neu erfinden..., wo habt ihr z.B. das Kabel zum Anlasser verlegt (Bilder wären die Krönung) und noch wichtiger, was muss bedacht werden, daß die Männer im Kittel ihr Ja-Wort dazu geben.
Ich meine das sie vernünftig befestigt sein muss ist mir schon klar... aber was ist mit Dämpfen, Funken...,schließlich sitzt sie auf dem Tank

Aber ich denke ihr werdet mich mit Antworten auf meine Fragen überhäufen...

Peter
8. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von GT Driver am 12.04.11 11:40

ganz offiziell dürfte die Säurebatterie im Innenraum ein "no go" sein. Da verhält es sich wie bei Wohnmobilen mit Batterien im Innenraum. Da müssen das ausgasungsfreie Gel Batterien sein. Eine Säurebatterie produziert Wasserstoffgas/Knallgas, welches im Innenraum nichts zu suchen hat.

Gruß Robert
9. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Brandy am 12.04.11 14:45

Hmm,
beim VW Käfer war (und heute bei den Oldtimer ist) die Batterie unter der Rücksitzbank, also auch IM Auto.
Das mit den ausgasungfreien Batterien könnte allerdings heute nötig sein, auch wenn´s die damals noch nicht gab.
Da würd´ ich vorher einfach mal beim TÜV / DEKRA nachfragen bevor ich anfange.
10. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Opel-GT-73 am 12.04.11 16:26

Der ... ich glaub vorletzte 5er BMW hatte die Batterie ebenfalls unter der Rücksitzbank, das sollte so kein Problem sein.

Zur Kabelverlegung würde ich den Unterboden wählen, das Batteriekabel im Rillrohr geschützt durch den Getriebetunnel bis zum Anlasser gelegt ... ist aus meiner Sicht die elegante Lösung.
11. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von west am 12.04.11 16:45

ja, stimmt schon,dass beim BMW die Batterie im Innenraum ist aber dafür ist der Tank wiederum aussen angebracht!
Im GT ist beides sehr nahe zusammen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der TÜV da so einfach mitmacht!
Ich selber wollte die Batterie nicht so nahe am Tank haben!
12. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von 246GT am 12.04.11 16:54

das ist ein spannendes Thema. Es war übrigens der E36, der vor-vor letzte 5er BMW 88-95 der die Batterie unter der Sitzbank hatte. Da kann sich zulassungsmäßig schon was geändert haben.Der E 39 hatte sie dann im Kofferraum.
Im GT würde ich sie ehrlich gesagt nicht auf den Tank packen, erstens bekommt man sie dort nicht gescheit fest und zweitens ist sie zu sehr im Crash Bereich/Innen/Sprit. Ich denke daran sie am Wagenboden zu verschrauben und im Holzdeckel eine Aussparung mit Deckelchen drauf zu machen. Das Anlasserkabel durch den Innenraum am Tunnel längs und dann durch die Schottwand. Interessant wäre, ob der TÜV meckert wg Innenraum.
Gruß Hans-Georg
13. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von GT Driver am 12.04.11 16:59

wenn die Batterie unter einer Rückbank sitzt und dann eine Entlüftung nach unten gegeben ist, sollte das kein Problem sein. Aber im GT, direkt am Tank ohne Entlüftung für entstehendes Knallgas? kann ich mir nicht vorstellen

Gruß Robert
14. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von baker am 12.04.11 17:55

Als ich noch jung und dumm war hatte ich die Bakterie neben dem Reserverad auf der Holzplatte befestigt.
Einfach einen Batterieträger auseinandergeschnipselt und die Laschen am Holz befestigt.
Das rchtig fette rote kabel ging am Schweller entlang nach vorne.
Die Masse bekam er mit angeschweißter Mutter über das Radhaus.
Mit dem Auto hab ich mich mehrmals überschlagen und die Baterie saß immer noch dort.
Heute lass ich sie da wo sie hingehört.
15. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 12.04.11 18:33

leider brauch ich den Platz vorne für was anderes..., zudem habe ich dann noch eine bessere Gewichtsverteilung...,obwohl, wir woll'n mal auf'm teppich bleiben.

Das Kabel am Unterboden, so hatte ich mir das auch gedacht.
der Manfred Wiards hat die Batterie in seinem GT auch im Heck gehabt, vielleicht kann er mal was dazu sagen, ist er hier überhaupt noch vertreten, habe lange nichts mehr von ihm gelesen oder gehört ?

Peter
16. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von molkepaul am 12.04.11 19:23

Hallo zusammen!
Ich habe in beiden GT`s die Batterie hinten eingebaut. Das Kabel habe ich im Innnenraum am Schweller entlang geführt wo auch der Kabelbaum ins Heck geht und natürlich am Anlasser angeschlossen so wie es sonst auch üblich ist. Die Blaumänner hat das noch nie interessiert. Fahre beide GT`s mit der 07 Nummer. Die Abnahme erfolgte aber nach den Kriterien der H- Zulassung.
Gruß
Stephan
17. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 12.04.11 19:53

hast du mal ein Bild...?
18. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von molkepaul am 12.04.11 21:27

Leider hab ich momentan kein Foto zur Hand. Der GT ist auch noch eingemottet.

Eventuell wenn am Wochenende das Wetter mit macht hol ich das Gute Stück mal raus.

Gruß
Stephan
19. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von simon19 am 13.04.11 14:21

Hab die Bat auch im Heck verbaut (leider keine Bilder zu Hand). Der Tüv hat sich noch nie beschwert. Man muss auch mal auf dem Tepich bleiben und die Sache mal realistisch betrachten. Wenn denn im GT Innerraum so große explosionsgefahr besteht müssten alle elektrischen Anlagen Ex geschützt sein, man darf nicht rauchen usw. Der Überlauf der Bat kann ja über einen Schlauch nach aussen geführt werden, damit kommen auch keine giftigen Gase in den Innenraum.

Mfg Simon

20. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von GT Driver am 13.04.11 14:39

Zitat
Der Überlauf der Bat kann ja über einen Schlauch nach aussen geführt werden, damit kommen auch keine giftigen Gase in den Innenraum.



viele Batterien haben Verschlußstopfen auf den Zellen indenen sich ein kleines Loch befindet. Da ist es nicht einfach nur ein Schlauch nach draußen legen.

Natürlich sagt der TÜV zu einer Batterie im Innenraum nichts, weil die das oft garnicht bemerken. Aber versuche doch die Batterie im Innenraum von dem Prüfer eintragen zu lassen, spätestens dann wirst du hören das es so nicht geht weil, weil, weil und überhaupt muß es eine Gelbatterie sein ...und direkt beim Tank das geht auch nicht ohne Sicherheitskasten usw...

Klar kann man vieles machen und es passiert nix und niemand bemängelt etwas. Damit sind wir wieder beim berühmten Restrisiko, soll jeder selbst entscheiden was er macht...

Wenn schon die Bat. in den Innenraum, dann eine Gelbatterie, diese vernünftig festgemacht und Anschlüsse isoliert, gut is

Gruß Robert
21. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Opel-GT-73 am 13.04.11 14:55

Beim Käfer war es doch auch keine Gel-batt im Innenraum ... ist auch keiner dran gestorben.
Und ganz ehrlich ... was kann am geschlossenen Tank passieren wenn die Batterie in der Nähe sitzt ? Ich denke mal nicht viel mehr oder weniger als mit einer auf dem Reserveradbrett montierten Endstufe.
22. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von GT Driver am 13.04.11 15:36

geh zum TÜV und lass die Batterie im Heck eintragen, dann wirst schon sehen
23. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 13.04.11 16:56

Ok, richtig befestigen is klar..., diese Batteriekästen gibt es bei Sandler oder im Bootszubehör, aber gibt es überhaupt eine Gelbat.in der Amp.Leistung und eine die Lichtmaschinen ladetauklich ist ?

Peter
24. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von simon19 am 13.04.11 16:57

Was der Tüv sagt muss nicht immer Sinn machen


Mfg Simon

25. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Opel-GT-73 am 13.04.11 20:14

Batterie eintragen lassen <img src=http://www.forumcoder.de/images/smilies/huh.gif border=0 alt='häää?'> muss ich auch meine Türpins eintragen lassen wenn ich von Plaste auf Alu tausche ?
Fahre übrigens eine nicht eingetragene 55AH Batterie.
26. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von GT Driver am 13.04.11 20:19

Zitat
muss ich auch meine Türpins eintragen lassen wenn ich von Plaste auf Alu tausche ?
Fahre übrigens eine nicht eingetragene 55AH Batterie.


werden wir jetzt blöd?

wenn man eine Batterie in den Innenraum baut kannman diese eintragen lassen. Der Prüfer schaut sich dann die Kabelverlegung, die Kabeldurchführung zum Motorraum, die Batteriebefestigung usw. an. Auch wird er prüfen ob die Batteriebefestigung ausreichend ist. Wenn alles ordnungs- und bestimmungsgemäß gemacht ist, kann der Prüfer selbstverständlich auch eine Batterie eintragen. Es steht dann z.b. bei den technischen Daten: abw. gasdichte Starterbatt. in Fahrgastzelle in Verb. m. GFK Abdeckung
27. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Hubi GT am 21.01.12 17:20

...also mich würden auch ein paar Fotos/Lösungen interessieren. Ich möchte die Batterie nicht direkt auf den Tank platzieren sonder eher hinter den Beifahresitz.
Hubi
28. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Hubi GT am 12.03.12 15:58

...heute hatte ich etwas Zeit und habe mir einen Batteriekasten gezeichnet



mal schauen ob ich ihn auch verwirkliche...
Hubi
29. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Andreas am 12.03.12 16:43

ich würde unten noch sicken einplanen mit ablauflöcher
obwohl im heck ja eher kein wasser auf die batterie kommt ....
30. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 15.07.12 19:45

Hallihallo...

brauch jetzt mal eure Hilfe, habe da ein großes Kreativitätstief bin den ganzen Tag ums Auto gekrochen und habe eine Möglichkeit gesucht das verfluchte Kabel nach vorne zu legen..., ohne Erfolg zuletzt war ich schon gedanklich bei W-lan Strom

Jetzt denk ich mir, warum soll ich das Rad neu erfinden, der Jose z.B. hat da bestimmt schon eine praktikabele Lösung gefunden
Wo zum Teufel geht ihr da lang, unterm Auto, neben dem Kabelbaum? und wo kommt ihr dann passend raus zum Anlasser?

Bitte heeeelft mir....

Peter

Ps.wieviel qudrat sollte ich überhaupt nehmen und welchen Durchmesser hätte das dann in mm ?
31. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Andreas am 15.07.12 20:31

hallo peter,

ich habe zwar keine batterie im heck aber eine zweite sicherungsleiste für diverse verbraucher im heck (benzinpumpe, verstärker, cd wechsler usw usw)
daher habe ich auch nur 16 mm2 für plus und masse gelegt
für den anlasser sollten es mindestens 32mm2 sein
durchmesser im mm ergibt sich aus der geometrie
querschnitt = pi * radius zum quadrat
also der durchmesser muß mindestens 6,4 mm sein (des kupfers selbstverständlich)
das wäre zb ein AWG 2 kabel ...
dieser querschnitt ist für eine strombelastung von 160 ampere ausreichend
verlegt habe ich meine kabel im innenraum am innenschweller fahrerseite und bin dann durch ein loch des rahmens unter das sitzbrett gegangen.
mann kann auch am kardantunnel langgehen und über den rahmen des sitzbrettes, dann aber dafür sorgen dass das kabel nicht geqetscht wird oder scheuert (zb durch entsprechende massnahmen im holz)
diesen weg habe ich zb beim jott für das usbkabel ins heck genutzt...
fragen ?
ruf einfach an <img src=http://www.forumcoder.de/images/smilies/smiley.gif border=0 alt=´smile´>

32. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 15.07.12 20:46

Hi...
schön das du so schnell geantwortet hast Andreas,
mein Problem ist, ich habe keinen Teppich, so kann ich mir auch kein Bild machen wie der Kabelbaum + Batterriekabel später abgedeckt wird..., selbes Problem an der rechten Seite, da läuft meine Spritleitung am Innenschweller lang.

Hat da mal jemand ein Foto ?

Peter

Ps.
Zitat

ruf einfach an ´smile´


wäre schön wenn ich deine Nr. hätte... PN
33. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von Andreas am 15.07.12 20:48

wenn du diese hübschen bunten kabel aus dem car hifi bereich nimmst, kannst du sie doch offen verlegen?
das ist doch technik pur ...
34. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 15.07.12 20:56

Ha,Ha..., da müsstest du mich besser kennen
35. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von homer am 16.07.12 18:18

Hallo Peter,

du kannst doch die Kabel im Schweller verlegen (quasi ein Leerrohr im Schweller verbauen und die Kabel danach durchziehen).

mfg

Andy
36. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von michael am 17.07.12 07:32

moin peter
ich hab meine in einen kabeltunnel verlegt.bei bedarf nimmt man den deckel ab und kommt an alle kabel ran.
die "notausschalterkabel" hab ich am getriebe vorbei nach vorne verlegt.

37. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von conrero am 17.07.12 18:29

Hallo Andy,

Zitat

du kannst doch die Kabel im Schweller verlegen


geht nicht, die Schweller sind vorne und hinten geschlossen...

also nehme jetzt 35quadrat, hat 7,2mm Kupfer und der komplette Durchmesser ist 12mmm...
werde jetzt warscheinlich unter dem Auto lang gehen, dann spare ich mir wenigstens den vorderen "Ausgang"

Peter
38. RE: Batterie im Heck...

geschrieben von IZ GT33 am 07.10.12 20:45

Zitat
Ich bin auch ein bekennender Batterie-Heck-Einbauer.
Die wichtigsten Gründe hat ja Peter schon aufgezählt.

Grundsätzlich finde ich es richtig dass hier auf die damit verbundenen möglichen Gefahren und zulassungstechnischen Konsequenzen hingewiesen wird.

Die von Robert beschriebene offene Batterieausführung mit den belüfteten Zellenstopfen habe ich allerdings schon lange nicht mehr im Autoersatzteilhandel gesehen.
Bei den heutigen handelsüblichen Starter-Batterien für den PKW Bereich handelt es sich in der Regel um bedingt geschlossene. Umgangssprachlich werden sie auch als Wartungsfrei bezeichnet obwohl das nicht ganz korrekt ist.

Hatte seiner Zeit nicht sogar Opel diesen Batterietyp als einer der ersten Hersteller unter der Bezeichnung „Freedom“ in der Serie eingeführt?

Im normalen Betrieb „atmen“ diese Batterien nicht. Nur im Störfall, wen sie z.b. durch einen defekten Lima-Regler kochen, öffnet sich ab einem definierten Überdruck in der Bat ein Ventil und Gas bzw. Säure kann durch den Überlaufschlauch ablaufen.

Das in meinen Augen größere Gefährdungspotential, bei so einem Umbau, liegt in der „ballistischen“ Wirkung die im Crash-Fall von so einem schweren Objekt wie der Bat ausgehen kann.
Ich denke dass die dabei auftretenden Kräfte von den meisten unterschätzt werden.

Bei der Befestigung kann man dem aber mit einer geeigneten Konstruktion Rechnung tragen.
Beim Einbau über dem Tank ist das natürlich noch schwieriger.
In dem Fall kann die vertikale Blechprofilsäule, an der die Reserveradbefestigung dran hängt, zur Verbesserung der Statik mit einbezogen werden.

Geeignetes Kabel für die Leitung nach vorne, mit einem Querschnitt von 35 m² plus X, bekommt man preiswert im Schweißgeräte-Fachhandel (Massekabel).
Wer unbedingt viel Geld ausgeben will, und auf schrille Kabelfarben steht, kann natürlich beim Car-HiFi Händler einkaufen.

Funktionen wie das Trennen der Batterie vom Bord-Netz, aufladen, oder Starthilfe können durch geeignete Einrichtungen auch „ferngesteuert“ an anderen besser zugänglichen Stellen erfolgen.

Dadurch kann die Bat über ihre gesamte Lebensdauer eingebaut bleiben.

Bilder von meinem Heckeinbau kann ich gerade nicht auf dem Rechner finden.


Nur diese hier von der im linken hinteren Stoßstangenhorn verbauten Ladebuchse für das gute „Ctek“-Ladegerät.





[img][/img]


[img][/img]


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Auch bei der Bat in der originalen Einbauposition macht so eine Ladebuchse Sinn.
Als Einbauort ist dann aber z.b. vorne der Nummernschildhalter versteckt hinter dem Nummernschild besser geeignet.

Zu dem Thema Gel-Batterie:
In meinem Dailydriver habe ich seit 8 Jahren eine „Optima Red Top“ Gel-Batterie weil der normale Bleiakku mit der nachgerüsteten Standheizung überfordert war, und es keine Einbaumöglichkeit für eine größere Batterie gab.
Die Optima Red-Top hat zwar bei etwa gleichem Volumen auch „nur“ 50 Ah aber irgendwie scheinen die Gel-Batterien die Kapazitätbesser ausnutzen zu können.

Ich bin jedenfalls schwer begeistert. Die 170,- Euro haben sich wegen der langen Lebensdauer auf jeden Fall bezahlt gemacht.

Dem GT werde ich auch eine Optima verpassen.
Es gibt natürlich auch noch zahlreiche andere Hersteller von Gel-Batterien.
Neben der wesentlich geringeren Selbstendladung ist ein weiterer Vorteil der Gel-Batterien dass sie in jeder beliebigen Lage, theoretisch auch mit nach unten zeigenden Polen, verbaut werden können.

Unabhängig von der Einbau-Positions-Diskussion hier, sind die Gel-Batterien für den Anwendungsfall Oldtimern, mit dem damit oft verbundenen batteriemordenden Nutzungsprofil, aus technischer Sicht grundsätzlich sehr gut geeignet.

Historisch korrekt sind sie natürlich nicht. Da braucht´s dann schon einen offenen Wasserstoff-Gaser.





Angespornt durch diesen Beitrag habe ich mir auch was einfallen lassen was zur Vereinfachung
der Batterie(erhaltungs-)ladung gut sein soll.
Ist sicherlich die Sparvariante,aber funktionell und ohne bohren,biegen oder kloppen.
Da ich mein Babe ausschließlich vorwärts einparke und meine Steckdose im hinteren Teil der Garage ist konnte ich das Loch am rechten Scheinwerfer nutzen um eine feste Leitung von der Batterie ins Lampengehäuse reinzulegen.
Der Zugriff darauf erfolgt über die halbaufgeklappten Scheinwerfer problemlos und das festinstallierte Ladekabel welches beim Ladegerät mitgeliefert wurde reicht, obwohl es recht kurz ist, mit seiner Länge aus, weil sich die Batterie direkt unter dem Loch im Scheinwerfergehäuse befindet und beinhaltet sogar eine Sicherung für den Fall eines Kurzschlusses.
Zudem ist der Verlegeweg denkbar kurz so das die Wahrscheinlichkeit von derartigen Problemen sehr gering ist.
Das Kabel wird außerhalb des Ladebetriebs mit einer Klemme am Blech an der Unterseite des Lochs befestigt damit es bei Lampin-Lampout nicht im Weg ist.
Siehe hier...

und da


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