125 Rheinland Eifel Biker

Thema:
eröffnet von Rolf am 01.05.12 12:34
letzter Beitrag von Rolf am 01.05.12 12:34

1. witzig, witzig....

geschrieben von Rolf am 01.05.12 12:34

hier zwei witze, die mir gut gefallen haben:
der erste:
Ich war einmal ein stolzer Biker!
Ich war mÀnnlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.
Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare. SelbstverstĂ€ndlich hatte ich auch ein Outfit fĂŒr besondere AnlĂ€sse. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weiße Turnschuhe.
Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.
Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so mĂ€nnlich, so verwegen und so frei." Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war mĂ€nnlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare. Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: " Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage spĂ€ter und endlose TrĂ€nen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich sie, und was soll`s, ich war mĂ€nnlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.
"Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie. Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kĂŒhl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen TĂŒte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder ( Bei dem Wort lĂ€uft es mir schon eiskalt den RĂŒcken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose PapiertaschentĂŒcher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder ( Ärrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und DesignermĂ€ntel. Aber ich war mĂ€nnlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf. Dann folgte der grĂ¶ĂŸte Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der stĂ€ndig kneift und zwickt lĂ€sst es sich nicht sehr gut kĂ€mpfen. Außerdem drĂŒckten die Lackschuhe was mich auch mĂŒrbe machte. Aber was soll`s, ich war mĂ€nnlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.
Mit den Jahren folgten viele KĂ€mpfe, die ich allesamt in einem Meer von TrĂ€nen verlor. Ich spĂŒlte, bĂŒgelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fĂŒhlte mich scheisse und es zog auf dem Kopf. Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verĂ€ndert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen gelernt habe." Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und TĂ€towierungen der mich mitleidig ansah.
Ich glaube ich werde Ihm eine MĂŒtze schicken.

und nummer zwei:
"Tut mir leid", sagt Petrus zu dem Enddreißiger, aber du mußt schon eine gute Tat vorweisen, sonst kann ich dich hier leider nicht reinlassen."
Nach kurzem Überlegen sagt der Mann: "Ich hab beobachtet, wie eine Gruppe Rocker einer alten Dame die Einkaufstasche wegnehmen wollte. Da bin ich hingegangen, hab das Motorrad des AnfĂŒhrers umgestoßen, ihm ins Gesicht gespuckt und seine Braut beleidigt..."
"Und wann war das?"
"Vor etwa drei Minuten."
schöne grĂŒĂŸe rolf


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