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Das Opel GT Forum
Datum: 23.11.17 13:56
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  Batterie im Heck...
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Jose
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Hannover




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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.04.11 00:52 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin auch ein bekennender Batterie-Heck-Einbauer.
Die wichtigsten Gründe hat ja Peter schon aufgezählt.

Grundsätzlich finde ich es richtig dass hier auf die damit verbundenen möglichen Gefahren und zulassungstechnischen Konsequenzen hingewiesen wird.

Die von Robert beschriebene offene Batterieausführung mit den belüfteten Zellenstopfen habe ich allerdings schon lange nicht mehr im Autoersatzteilhandel gesehen.
Bei den heutigen handelsüblichen Starter-Batterien für den PKW Bereich handelt es sich in der Regel um bedingt geschlossene. Umgangssprachlich werden sie auch als Wartungsfrei bezeichnet obwohl das nicht ganz korrekt ist.

Hatte seiner Zeit nicht sogar Opel diesen Batterietyp als einer der ersten Hersteller unter der Bezeichnung „Freedom“ in der Serie eingeführt?

Im normalen Betrieb „atmen“ diese Batterien nicht. Nur im Störfall, wen sie z.b. durch einen defekten Lima-Regler kochen, öffnet sich ab einem definierten Überdruck in der Bat ein Ventil und Gas bzw. Säure kann durch den Überlaufschlauch ablaufen.

Das in meinen Augen größere Gefährdungspotential, bei so einem Umbau, liegt in der „ballistischen“ Wirkung die im Crash-Fall von so einem schweren Objekt wie der Bat ausgehen kann.
Ich denke dass die dabei auftretenden Kräfte von den meisten unterschätzt werden.

Bei der Befestigung kann man dem aber mit einer geeigneten Konstruktion Rechnung tragen.
Beim Einbau über dem Tank ist das natürlich noch schwieriger.
In dem Fall kann die vertikale Blechprofilsäule, an der die Reserveradbefestigung dran hängt, zur Verbesserung der Statik mit einbezogen werden.

Geeignetes Kabel für die Leitung nach vorne, mit einem Querschnitt von 35 m² plus X, bekommt man preiswert im Schweißgeräte-Fachhandel (Massekabel).
Wer unbedingt viel Geld ausgeben will, und auf schrille Kabelfarben steht, kann natürlich beim Car-HiFi Händler einkaufen.

Funktionen wie das Trennen der Batterie vom Bord-Netz, aufladen, oder Starthilfe können durch geeignete Einrichtungen auch „ferngesteuert“ an anderen besser zugänglichen Stellen erfolgen.

Dadurch kann die Bat über ihre gesamte Lebensdauer eingebaut bleiben.

Bilder von meinem Heckeinbau kann ich gerade nicht auf dem Rechner finden.


Nur diese hier von der im linken hinteren Stoßstangenhorn verbauten Ladebuchse für das gute „Ctek“-Ladegerät.





[img][/img]


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[img][/img]

Auch bei der Bat in der originalen Einbauposition macht so eine Ladebuchse Sinn.
Als Einbauort ist dann aber z.b. vorne der Nummernschildhalter versteckt hinter dem Nummernschild besser geeignet.

Zu dem Thema Gel-Batterie:
In meinem Dailydriver habe ich seit 8 Jahren eine „Optima Red Top“ Gel-Batterie weil der normale Bleiakku mit der nachgerüsteten Standheizung überfordert war, und es keine Einbaumöglichkeit für eine größere Batterie gab.
Die Optima Red-Top hat zwar bei etwa gleichem Volumen auch „nur“ 50 Ah aber irgendwie scheinen die Gel-Batterien die Kapazitätbesser ausnutzen zu können.

Ich bin jedenfalls schwer begeistert. Die 170,- Euro haben sich wegen der langen Lebensdauer auf jeden Fall bezahlt gemacht.

Dem GT werde ich auch eine Optima verpassen.
Es gibt natürlich auch noch zahlreiche andere Hersteller von Gel-Batterien.
Neben der wesentlich geringeren Selbstendladung ist ein weiterer Vorteil der Gel-Batterien dass sie in jeder beliebigen Lage, theoretisch auch mit nach unten zeigenden Polen, verbaut werden können.

Unabhängig von der Einbau-Positions-Diskussion hier, sind die Gel-Batterien für den Anwendungsfall Oldtimern, mit dem damit oft verbundenen batteriemordenden Nutzungsprofil, aus technischer Sicht grundsätzlich sehr gut geeignet.

Historisch korrekt sind sie natürlich nicht. Da braucht´s dann schon einen offenen Wasserstoff-Gaser.



Deutscher Signaturmeister 2001-2007, Signatur des Jahres Award 2002, 2004, 2005-2008, Ehrenmitglied der Signaturgilde, Träger des goldenen Signaturverdienstkreuzes mit gekreuzten Drosselklappen und Diamanten, First Class Member of \"World-wide Hall of Fame of Signatures\"

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Andreas
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Haben ist besser als Brauchen !

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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.04.11 06:55 IP: gespeichert Moderator melden


TOP - Beitrag (inhalt und ausdruck)
(und noch bessere lösung.....)
schlage ihn als lesenswert vor ... so als GTpedia....
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Andreas
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opelgt64
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Nur fliegen ist schöner! Aber wer mag schon Fliegen?

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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.04.11 07:43 IP: gespeichert Moderator melden


@Jose
Das war Andreas schreibt, kann ich mich nur anschließen. Solche Beiträge liest einfach gerne.
Respekt!

Und, ich freue mich schon jetzt auf die große Pause bei unserer Saison-Auftaktfahrt.
Stoni

via SKYPE : legato1970


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Jose
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Hannover




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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.04.11 15:07 IP: gespeichert Moderator melden


@ Andreas und Karsten:

Danke für die Blumen.

Gruss, José

Deutscher Signaturmeister 2001-2007, Signatur des Jahres Award 2002, 2004, 2005-2008, Ehrenmitglied der Signaturgilde, Träger des goldenen Signaturverdienstkreuzes mit gekreuzten Drosselklappen und Diamanten, First Class Member of \"World-wide Hall of Fame of Signatures\"

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conrero
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Herford


Frontantrieb ist Hexenwerk...

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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.04.11 19:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Jose,

du hast mir die fehlende Entscheidunghilfe durch deinen sehr gut ausgeführtn Beitrag gegeben...danke
Werde die Bat jetzt def. ins Heck verfrachten.
Könntest du mir eventuell noch das ein oder andere Foto von deiner Lösung mit der Batterie im Heck machen, denke, das es auch so manch anderen interessieren würde.

danke im voraus...

Peter

life is a race, enjoy it !
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Wolfgang Drogis
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Freiburg an der Elbe




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  RE: Batterie im Heck... Datum:13.05.11 13:49 IP: gespeichert Moderator melden


Moin,

bei meinem 30E-GT ist die Batterie natürlich auch nach hinten gewandert - die steht quasi über dem Tank.

Seitlich am Radhaus habe ich zusäzliche 30mm 4-Kantrohre als Halter, die von 30x3mm Winkeln unterstützt werden. An diesem Platz (Beifahrerseite) steht die Batterie nun seit fast 22 Jahren sicher und unbehelligt.

Ich habe jedoch einen Spannungsabfall, dem ich nochmal auf den Grund gehen muß, d. h. der Anlasser dreht manchmal lahm, hört sich so an, als wenn die Batterie kaum Spannung mehr hat.

Das Kabel geht durch den Innenraum, vom Anlasser durch die Karosserie beim Gaspedal, dann am Tunnel entlang nach hinten.

Die 66 AH Batterie bringt 20 kg zusätzliche Achslast, durch die dann auch wieder ein höheres Bremsmoment auf die Straße übertragen werden kann.

@Jose,

schön von Dir zu lesen, hast Du Deinen V8-Umbau / die Karosse noch retten / richten können?

Wie geht´s, wie steht´s? Lange nicht mehr gesehen. Ich befinde mittlerweile im wohlverdienten aber leider krankheitsbedingten Ruhestand.

Meine Tochter wird im Juli 7, geht z. Z. in die 1. Klasse, mein Sohn (wird im August 3) kommt jetzt im Sommer in den Kindergarten. Der GT ist für die Familie zu klein, aber verkaufen werde ich den nicht, auch wenn ich ihn die letzte Zeit kaum genutzt habe.

Der 30E bereitet mir noch immer viel Spaß beim fahren.

MfG

Wolfgang
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Hubi GT
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Südtirol




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  RE: Batterie im Heck... Datum:21.01.12 17:20 IP: gespeichert Moderator melden


...also mich würden auch ein paar Fotos/Lösungen interessieren. Ich möchte die Batterie nicht direkt auf den Tank platzieren sonder eher hinter den Beifahresitz.
Hubi
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Hubi GT
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  RE: Batterie im Heck... Datum:12.03.12 15:58 IP: gespeichert Moderator melden


...heute hatte ich etwas Zeit und habe mir einen Batteriekasten gezeichnet



mal schauen ob ich ihn auch verwirkliche...
Hubi

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Hubi GT am 12.03.12 um 15:58 geändert
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Andreas
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  RE: Batterie im Heck... Datum:12.03.12 16:43 IP: gespeichert Moderator melden


ich würde unten noch sicken einplanen mit ablauflöcher
obwohl im heck ja eher kein wasser auf die batterie kommt ....
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Andreas
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conrero
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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.07.12 19:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hallihallo...

brauch jetzt mal eure Hilfe, habe da ein großes Kreativitätstief bin den ganzen Tag ums Auto gekrochen und habe eine Möglichkeit gesucht das verfluchte Kabel nach vorne zu legen..., ohne Erfolg zuletzt war ich schon gedanklich bei W-lan Strom

Jetzt denk ich mir, warum soll ich das Rad neu erfinden, der Jose z.B. hat da bestimmt schon eine praktikabele Lösung gefunden
Wo zum Teufel geht ihr da lang, unterm Auto, neben dem Kabelbaum? und wo kommt ihr dann passend raus zum Anlasser?

Bitte heeeelft mir....

Peter

Ps.wieviel qudrat sollte ich überhaupt nehmen und welchen Durchmesser hätte das dann in mm ?
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Andreas
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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.07.12 20:31 IP: gespeichert Moderator melden


hallo peter,

ich habe zwar keine batterie im heck aber eine zweite sicherungsleiste für diverse verbraucher im heck (benzinpumpe, verstärker, cd wechsler usw usw)
daher habe ich auch nur 16 mm2 für plus und masse gelegt
für den anlasser sollten es mindestens 32mm2 sein
durchmesser im mm ergibt sich aus der geometrie
querschnitt = pi * radius zum quadrat
also der durchmesser muß mindestens 6,4 mm sein (des kupfers selbstverständlich)
das wäre zb ein AWG 2 kabel ...
dieser querschnitt ist für eine strombelastung von 160 ampere ausreichend
verlegt habe ich meine kabel im innenraum am innenschweller fahrerseite und bin dann durch ein loch des rahmens unter das sitzbrett gegangen.
mann kann auch am kardantunnel langgehen und über den rahmen des sitzbrettes, dann aber dafür sorgen dass das kabel nicht geqetscht wird oder scheuert (zb durch entsprechende massnahmen im holz)
diesen weg habe ich zb beim jott für das usbkabel ins heck genutzt...
fragen ?
ruf einfach an <img src=http://www.forumcoder.de/images/smilies/smiley.gif border=0 alt=´smile´>



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Andreas am 15.07.12 um 20:45 geändert
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conrero
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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.07.12 20:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hi...
schön das du so schnell geantwortet hast Andreas,
mein Problem ist, ich habe keinen Teppich, so kann ich mir auch kein Bild machen wie der Kabelbaum + Batterriekabel später abgedeckt wird..., selbes Problem an der rechten Seite, da läuft meine Spritleitung am Innenschweller lang.

Hat da mal jemand ein Foto ?

Peter

Ps.
Zitat

ruf einfach an ´smile´


wäre schön wenn ich deine Nr. hätte... PN

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von conrero am 15.07.12 um 20:47 geändert
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Andreas
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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.07.12 20:48 IP: gespeichert Moderator melden


wenn du diese hübschen bunten kabel aus dem car hifi bereich nimmst, kannst du sie doch offen verlegen?
das ist doch technik pur ...
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conrero
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Herford


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  RE: Batterie im Heck... Datum:15.07.12 20:56 IP: gespeichert Moderator melden


Ha,Ha..., da müsstest du mich besser kennen

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von conrero am 15.07.12 um 20:57 geändert
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homer
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ois easy

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  RE: Batterie im Heck... Datum:16.07.12 18:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Peter,

du kannst doch die Kabel im Schweller verlegen (quasi ein Leerrohr im Schweller verbauen und die Kabel danach durchziehen).

mfg

Andy
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michael
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nrw/berg.land




Beiträge: 651

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  RE: Batterie im Heck... Datum:17.07.12 07:32 IP: gespeichert Moderator melden


moin peter
ich hab meine in einen kabeltunnel verlegt.bei bedarf nimmt man den deckel ab und kommt an alle kabel ran.
die "notausschalterkabel" hab ich am getriebe vorbei nach vorne verlegt.





gruß michael
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conrero
Mitglied

Herford


Frontantrieb ist Hexenwerk...

Beiträge: 757

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  RE: Batterie im Heck... Datum:17.07.12 18:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Andy,

Zitat

du kannst doch die Kabel im Schweller verlegen


geht nicht, die Schweller sind vorne und hinten geschlossen...

also nehme jetzt 35quadrat, hat 7,2mm Kupfer und der komplette Durchmesser ist 12mmm...
werde jetzt warscheinlich unter dem Auto lang gehen, dann spare ich mir wenigstens den vorderen "Ausgang"

Peter
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IZ GT33
Mitglied

Itzehoe


4 Jahre GT sind noch nicht genug

Beiträge: 1327

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  RE: Batterie im Heck... Datum:07.10.12 20:45 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Ich bin auch ein bekennender Batterie-Heck-Einbauer.
Die wichtigsten Gründe hat ja Peter schon aufgezählt.

Grundsätzlich finde ich es richtig dass hier auf die damit verbundenen möglichen Gefahren und zulassungstechnischen Konsequenzen hingewiesen wird.

Die von Robert beschriebene offene Batterieausführung mit den belüfteten Zellenstopfen habe ich allerdings schon lange nicht mehr im Autoersatzteilhandel gesehen.
Bei den heutigen handelsüblichen Starter-Batterien für den PKW Bereich handelt es sich in der Regel um bedingt geschlossene. Umgangssprachlich werden sie auch als Wartungsfrei bezeichnet obwohl das nicht ganz korrekt ist.

Hatte seiner Zeit nicht sogar Opel diesen Batterietyp als einer der ersten Hersteller unter der Bezeichnung „Freedom“ in der Serie eingeführt?

Im normalen Betrieb „atmen“ diese Batterien nicht. Nur im Störfall, wen sie z.b. durch einen defekten Lima-Regler kochen, öffnet sich ab einem definierten Überdruck in der Bat ein Ventil und Gas bzw. Säure kann durch den Überlaufschlauch ablaufen.

Das in meinen Augen größere Gefährdungspotential, bei so einem Umbau, liegt in der „ballistischen“ Wirkung die im Crash-Fall von so einem schweren Objekt wie der Bat ausgehen kann.
Ich denke dass die dabei auftretenden Kräfte von den meisten unterschätzt werden.

Bei der Befestigung kann man dem aber mit einer geeigneten Konstruktion Rechnung tragen.
Beim Einbau über dem Tank ist das natürlich noch schwieriger.
In dem Fall kann die vertikale Blechprofilsäule, an der die Reserveradbefestigung dran hängt, zur Verbesserung der Statik mit einbezogen werden.

Geeignetes Kabel für die Leitung nach vorne, mit einem Querschnitt von 35 m² plus X, bekommt man preiswert im Schweißgeräte-Fachhandel (Massekabel).
Wer unbedingt viel Geld ausgeben will, und auf schrille Kabelfarben steht, kann natürlich beim Car-HiFi Händler einkaufen.

Funktionen wie das Trennen der Batterie vom Bord-Netz, aufladen, oder Starthilfe können durch geeignete Einrichtungen auch „ferngesteuert“ an anderen besser zugänglichen Stellen erfolgen.

Dadurch kann die Bat über ihre gesamte Lebensdauer eingebaut bleiben.

Bilder von meinem Heckeinbau kann ich gerade nicht auf dem Rechner finden.


Nur diese hier von der im linken hinteren Stoßstangenhorn verbauten Ladebuchse für das gute „Ctek“-Ladegerät.





[img][/img]


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Auch bei der Bat in der originalen Einbauposition macht so eine Ladebuchse Sinn.
Als Einbauort ist dann aber z.b. vorne der Nummernschildhalter versteckt hinter dem Nummernschild besser geeignet.

Zu dem Thema Gel-Batterie:
In meinem Dailydriver habe ich seit 8 Jahren eine „Optima Red Top“ Gel-Batterie weil der normale Bleiakku mit der nachgerüsteten Standheizung überfordert war, und es keine Einbaumöglichkeit für eine größere Batterie gab.
Die Optima Red-Top hat zwar bei etwa gleichem Volumen auch „nur“ 50 Ah aber irgendwie scheinen die Gel-Batterien die Kapazitätbesser ausnutzen zu können.

Ich bin jedenfalls schwer begeistert. Die 170,- Euro haben sich wegen der langen Lebensdauer auf jeden Fall bezahlt gemacht.

Dem GT werde ich auch eine Optima verpassen.
Es gibt natürlich auch noch zahlreiche andere Hersteller von Gel-Batterien.
Neben der wesentlich geringeren Selbstendladung ist ein weiterer Vorteil der Gel-Batterien dass sie in jeder beliebigen Lage, theoretisch auch mit nach unten zeigenden Polen, verbaut werden können.

Unabhängig von der Einbau-Positions-Diskussion hier, sind die Gel-Batterien für den Anwendungsfall Oldtimern, mit dem damit oft verbundenen batteriemordenden Nutzungsprofil, aus technischer Sicht grundsätzlich sehr gut geeignet.

Historisch korrekt sind sie natürlich nicht. Da braucht´s dann schon einen offenen Wasserstoff-Gaser.





Angespornt durch diesen Beitrag habe ich mir auch was einfallen lassen was zur Vereinfachung
der Batterie(erhaltungs-)ladung gut sein soll.
Ist sicherlich die Sparvariante,aber funktionell und ohne bohren,biegen oder kloppen.
Da ich mein Babe ausschließlich vorwärts einparke und meine Steckdose im hinteren Teil der Garage ist konnte ich das Loch am rechten Scheinwerfer nutzen um eine feste Leitung von der Batterie ins Lampengehäuse reinzulegen.
Der Zugriff darauf erfolgt über die halbaufgeklappten Scheinwerfer problemlos und das festinstallierte Ladekabel welches beim Ladegerät mitgeliefert wurde reicht, obwohl es recht kurz ist, mit seiner Länge aus, weil sich die Batterie direkt unter dem Loch im Scheinwerfergehäuse befindet und beinhaltet sogar eine Sicherung für den Fall eines Kurzschlusses.
Zudem ist der Verlegeweg denkbar kurz so das die Wahrscheinlichkeit von derartigen Problemen sehr gering ist.
Das Kabel wird außerhalb des Ladebetriebs mit einer Klemme am Blech an der Unterseite des Lochs befestigt damit es bei Lampin-Lampout nicht im Weg ist.
Siehe hier...

und da

Gruß,Tim

Ich schreibe immer meine eigene Meinung.Man möge mir verzeihen.
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